Die Österreichische Gesellschaft für Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung

Die OGNMB ist die bei der Österreichischen Ärztekammer akkreditierte wissenschaftliche Gesellschaft für das Sonderfach Nuklearmedizin. Sie hat aktuell knapp 250 ordentliche Mitglieder, das sind nahezu alle österreichische FachärztInnen für Nuklear­medizin (ca. 185) und ÄrztInnen in Ausbildung für Nuklearmedizin (ca. 40) und mehrere Naturwissenschaft­erInnen.

1968 in Wien durch Prof. Karl Fellinger (1904 – 2000) gegründet, versteht sich die OGNMB als Förderin der Anwendung der Nuklearmedizin entsprechend dem Stand des Wissens. Sie vertritt fachliche Interessen gegenüber Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Medien und anderen wissenschaftlichen Gesellschaften. Die EU-Richtlinie zur Anerkennung von Berufsqualifikationen (RL 2005/36) anerkennt die Nuklearmedizin als eigenständiges Sonderfach und ersucht alle EU-Mitgliedstaaten um gegenseitige Anerkennung und Angleichung von Ausbildungs- und Berufsstandards.

Die OGNMB arbeitet für:

  • Steigerung der politischen und medialen Wahrnehmung des Spezialfachs
  • Bewahrung und Sicherung der Eigenständigkeit als Sonderfach
  • Aufrechterhaltung der Attraktivität für NachwuchsmedizinerInnen
  • Förderung der internationalen Mobilität
  • Gegenseitige Anerkennung der Ausbildung
  • Ausbau der internationalen Vernetzung und Zusammenarbeit

Tätigkeiten

Die OGNMB organisiert regelmäßig wissenschaftliche Veranstaltungen und Fortbildungskurse und beteiligt sich gleichzeitig an ebensolchen anderer wissenschaftlicher Fachgesellschaften. Sie gibt PatientInnenbroschüren und –Informationsmaterial heraus und bietet laufend fachspezi­fische Fortbildungspublikationen an. Im Zentrum der medizinischen Arbeiten stehen die (Weiter)Entwicklung und Verbreitung von innovativen Diagnose- und Behandlungs­methoden sowie die Forschung im Bereich der Nuklearmedizin und ihrer verwandten Naturwissenschaften.
Verschiedene Arbeitsgruppen innerhalb der OGNMB beschäftigen sich im Auftrag des Vorstan­des mit neuen Erkenntnisse und Weiterentwicklungen auf relevanten Feldern, so u.a. im Bereich der PET (Positronen-Emissions-Tomografie),  der Schilddrüse, der Osteoporose, des Strahlenschutzes, der Fortbildung und der Entwicklung neuer Diagnose- und Therapieverfahren.